Zur Winterzeit braucht man viele Vitamine. Die kann man sich in Form von Obst und Gemüse holen, als Snack für zwischendurch oder auch als Smoothie (diesen bevorzuge ich persönlich, wenn ich nicht gerade zu müde bin und ihn mir komplett über meine Hose kippe…). Man kann die Zunahme von Vitaminen aber auch mit etwas Süßem verbinden. Praktisch oder?

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Dieses selbstgemacht Lemon Curd hat es in sich. Es schmeckt herrlich fruchtig und gleichzeitig angenehm süß. Verwenden kann man es für vieles: Als Topping oder Füllung im CupCake, als Creme in einer Torte oder man arbeitet es einfach ins Frosting ein. Was aber nicht fehlen darf: dieses Lemon Curd bietet auch die Grundlage zu einer großartigen Zitronentarte! Glaubt ihr nicht? Dann klickt hier: Rezept für Zitronentarte
Wenn ihr die Vitaminladung schon beim Frühstück erleben wollt, könnt ihr diese Zitronencreme aber auch aufs Brot schmieren. Ich habs noch nicht ausprobiert, dafür stehe ich zu sehr auf den puren Buttergemasch in Kombination mit gutem Brot. Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal.
Die Zubereitung des Lemon Curds ist denkbar einfach. Ich habe zwar einige Versuche gebraucht, bis die Konsistenz so geworden ist, wie sie jetzt ist (dafür hab ich mir franzözische Videos angesehen und kein Wort verstanden…), aber Gut Ding will Weile haben. Wenn du auch mal ein gutes Ding machen willst, hier kommt das Rezept.

Für das Lemon Curd:
(ca. 800 ml)

3 Eier
150g Zucker
1 TL Stärke
3 unbehandelte Zitronen
75g Butter

Die Zitronen heiß abwachen, trocken tupfen und die Schale abreiben und in einen Topf geben. Den Saft der Zitronen auspressen und zu der Schale geben. Alles auf dem Herd bei mittlerer Hitze aufkochen. Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Damit meine ich wirklich schaumig. Die Masse verfünffacht sich quasi. Das dauert circa 10 Minuten. Sind die Eier schaumig und die Masse hellgelb, einen Tl Stärke zügig unterrühren.
Den heißen Zitronensaft in einem dünnen Strahl zu den Eiern gießen und ordentlich weiterrühren. Die Masse anschließend in den Topf geben und erhitzen. Dabei stetig umrühren. Die Masse dickt dabei ein und erlangt so die Konsistenz des klassischen Lemon Curds. Das Lemon Curd durch ein Sieb streichen und leicht abkühlen lassen.
Die Butter unterrühren und das noch warme Lemon Curd in Einmachgläser füllen und zuschrauben.

So einfach kanns manchmal gehen (: Das  Lemon Curd könnt ihr natürlich auch toll weiterverschenken. Im Kühlschrank hält es sich ungeöffnet circa 3 Wochen.

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