Es gibt sie.. diese Kombinationen die einfach immer gehen. Und auch zum Winter passen – den wir ja leider aktuell noch haben. An sich mag ich den Winter ja unheimlich gerne. Zumindest wenn die Sonne scheint, der Himmel blau ist und die Luft so schön klar. Das einzige, was einen wirklich nervt sind diese kurzen Tage. Kennt ihr das? Ihr habt nach der Arbeit noch so viel vor, aber durch die frühe Dunkelheit ist euer Akku plötzlich auf 0? Tja, da kann nur eines helfen: Kuchen. Oder aber auch Tarte.

Zum Beispiel diese Orangentarte. Mit Schokoladenmürbeteig. Ok, genau genommen ist „nur“ Kakao drin. Also ist es Kakaomürbeteig. Dazu gibt es noch etwas Rosmarin. Orange und Rosmarin lassen sich perfekt kombinieren. Diese Tarte ist nicht nur optisch ein Hingucker sondern auch geschmacklich unschlagbar. Die Orange ist frisch, der Teig ist knusprig und insgesamt wird sie nicht wirklich schwer oder sehr süß.. wenn man sich die Zitatenliste durchliest sieht das ein bisschen anders aus, ich weiß. Aber da guckt ja so genau nie jemand drauf 😉 Hier folgt das Rezept:

Für den Teig:

220g Mehl
125g kalte Butter
70g Puderzucker
2 Eigelb
Prise Salz
2 EL Kakao

Außerdem:

Tarteform a 30x15cm

Für den Teig das Mehl zusammen mit den anderen Zutaten zu einer runden und glatten Kugel verarbeiten und den Teig 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Den Boden der Form mit Butter einfetten – die Ränder auslassen, da der Mürbeteig beim backen sonst „runter rutschen“ würde.

Den Teig  nun mit den Händen gut durchkneten und ausrollen. Die Tarteform damit auskleiden, mit einer Gabel mehrmals in den Teig pieksen und im Ofen 15 Minuten blindbacken. Ich persönlich verwende nie Backerbsen zum blindbacken – aber wenn ihr damit besser fahrt, könnt ihr das natürlich sehr gerne so machen.

Während der Teig im Ofen vorbäckt wird die Füllung zubereitet.

Für die Füllung:

3 Orangen (Saft und Schale)
1 Rosmarinzweig
150g Zucker
3 Eier
1 EL Stärke

Für die Füllung die Schale der Orangen vor dem pressen in einen Topf reiben. Anschließend den Saft der 3 Orangen hinzufügen und mit dem Rosmarinzweig einige Minuten aufkochen lassen. Rosmarinzweig entfernen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und die Stärke unterrühren. Den heißen Orangensaft in einem Strahl mit einem Schneebesen unter die Eier rühren. Die Masse anschließend zurück in den Topf geben und bei mittlerer bis hoher Hitze stetig umrühren, bis die Masse angedickt ist.

Die Füllung in den vorgebackenen Mürbeteigboden geben und bei 125°C Umluft 20 Minuten backen.

Ich habe die Tarte noch mit ein wenig Baiser dekoriert- das ist allerdings kein muss 🙂

Wenn ich das dennoch machen wollt braucht ihr:

Die restlichen zwei Eiweiße
100g Zucker

Beides zusammen steif schlafen und mit einer Spritztülle oder einem Löffel auf die Tarte geben und flambieren. Wenn ihr keinen Küchenbrenner habt, könnte ihr die Tarte auch bei 100°C für 20 Minuten in den Ofen geben.

Durch den knusprigen Teig und die locker leichte Orangencreme mit einem Hauch Rosmarin schmeckt diese Orangentarte einfach fantastisch. Ich finde sogar, dass sie irgendwie feiner und besser schmeckt als meine Tarte au citron. Liegt vielleicht daran, dass die Orange nicht ganz so viel Säure hat wie die Zitrone. Nichtsdestotrotz: ich bin Fan von beiden (:

Habt eine schöne Woche!

 

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