Weiter geht es mit der gelben Frucht! Heute im Gepäck: eine französische Zitronentarte! Aber damit nicht genug – oben drauf hat sie noch eine knackige und köstliche Baiserhaube.

 Zitronentarte mit Baiser

Ich persönlich liebe Baiser. Als Kind musste ich meine Mutter jedes Mal anbetteln, damit ich diesen Schaum aus Zucker naschen durfte. Auch heute könnte ich eine ganze Packung innerhalb weniger Sekunden aufessen. Das mag für viele unvorstellbar sein – für mich ist es der Himmel auf Erden.

Die Tarte könnt ihr natürlich auch ohne Baiserhaube backen. Allerdings verpasst ihr da was. Die fruchtig und saure Zitrone braucht einfach eine süße Komponente. 

Dieses Rezept ist wirklich so köstlich, dass man die Tarte komplett alleine essen könnte… Doch teilen ist manchmal ja auch ganz nett (:

Für den Mürbeteig:

Der Boden der Tarte besteht aus knusprigem Mürbeteig. Hierfür nehmt ihr bitte folgendes Grundrezept für Mürbeteig.

Das Eiweiß für das Baiser aufheben.

Nachdem ihr den Teig eine halbe Stunde kalt gestellt habt, heizt ihr den Ofen auf 175 °C Umluft vor. 
Eine Tarteform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig ausrollen und in der Form platzieren und leicht andrücken. Mit einer Gabel mehrere Löcher in den Teig piksen und ihn mit Hülsenfrüchten 15-20 Minuten blindbacken.

Für das Lemon Curd:

3 Eier
150g Zucker
1 TL Stärke
3 Zitronen
75g Butter

Für die Füllung der Tarte machen wir ein leckeres Lemon Curd. 

Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Währenddessen die Schale der unbehandelten Zitronen abreiben und in einen Topf geben. Die Zitronen auspressen und den Saft ebenfalls hinzufügen. Den Zitronensaft auf mittlerer Stufe erhitzen. 
Zu der Eimasse die Stärke geben und kurz unterrühren.

Den warmen Zitronensaft unter die schaumige Eimasse rühren. Gebt den Saft in einem dünnen Strahl zu der Masse und rührt ständig mit einem Schneebesen um. Anschließend kippt ihr die Masse wieder zurück in den Topf und erhitzt sie solange, bis die Creme fest wird.

Die Masse etwas abkühlen lassen und zum Schluß unter Rühren die Butter hinzufügen. 

Für die Baiserhaube:

2 Eiweiß
100g Zucker
1 TL Backpulver

Für das Baiser das Eiweiß mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine aufschlagen. Die Schlüssel muss komplett fettfrei sein.
Wenn das Eiweiß bereits schaumig ist, fügt nach und nach den Zucker hinzu. Zum Schluß rührt das Backpulver unter – das verstärkt nochmal die Festigkeit des Baiser.

Die fertige Tarte:

Den Backofen auf 125° C Umluft vorheizen. Den ausgekühlten und vorgebackenen Tarteboden füllt ihr nun mit dem cremigen Lemon Curd. Anschließend gebt ihr das Baiser obendrauf. Am schönsten sieht das meiner Meinung nach aus, wenn es etwas durcheinander ist. Seid also nicht zu ordentlich!
Die Tarte kommt für 15-20 Minuten in den Ofen. Dabei solltet ihr ab und zu immer mal nach dem Baiser schauen. Wenn es schon vorher sehr braun sein sollte: Raus damit!

Stück Zitronentarte mit Baiser

Die Tarte genießt ihr am besten abgekühlt. Sie schmeckt frisch gebacken natürlich am besten, denn wenn ihr sie auch nur eine Nacht im Kühlschrank lagert, bildet das Baiser schnell Feuchtigkeit und ist nicht mehr so knackig. Für Baiserliebhaber wie mich ist das allerdings kein Beinbruch (:

Lasst es euch schmecken und teilt mir mit, wie euch die Tarte gelungen ist.

Eure Gingerfoxbakery

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